Ausflugsziele in unserer Region

In der näheren Umgebung der Gemeinde Moos finden Sie mehrere interessante Ausflugsziele vor. Nehmen Sie sich die Zeit neben der einzigartigen Natur auch die kulturellen Vorzüge und Sehenswürdigkeiten unserer ländlichen Gegend zu erkunden.

 

Klicken Sie für Details auf ein  Ausflugsziel (Entfernung von Moos in Klammern):

 

Bäuerliches Museum "Schreinerhof" in Nindorf/Niederbayern
 


Das Bauernmuseum entstand auf Privatinitiative von Herrn Johann Schreiner, Bauer und passionierter Sammler alter landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen. Das Museum besitzt eine lückenlose Sammlung vom frühen Holzzeitalter bis zur Motorisierung. Für die großartige Sammlung und Erhaltung von altem Kulturgut wurde Johann Schreiner mit der Staatsmedaille ausgezeichnet.

In 2 Gebäuden, die aus alten original Materialien errichtet wurden, können auf ca. 1000 qm Werkstatteinrichtungen von Schmied, Wagner, Zimmerer, Sattler, Schuster und Binder besichtigt werden. Desweiteren wird der Arbeitsablauf auf dem Bauernhof in Haus, Küche, Stall und Feld durch Gerätschaften in großer Anzahl demonstriert.
Jede Führung wird vom Eigentümer selbst durchgeführt. Göppel und andere Maschinen werden in Betrieb genommen und erklärt.

Ganzjährige Besichtigung auf Anmeldung:

Johann Schreiner
Untere Dorfstr. 6
94533 Buchhofen-Nindorf

Tel. (0 99 38) 4 96
Fax. (0 99 38) 90 39 27

Internet: home.t-online.de/home/bauernhofmuseum.schreiner

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Asam-Basilika
 

Eine der schönsten spätbarocken Kirchen Bayerns (ehemalige Prämonstratenserklosterkirche St. Margaretha), durchaus vergleichbar mit solchen Berühmtheiten wie der Wieskirche in Oberbayern, befindet sich in Altenmarkt, einem Ortsteil von Osterhofen.

Drei große Meister ihrer Zeit haben hier in den Jahren 1727 - 1735 ihre Handschrift hinterlassen, der Baumeister Johann Michael Fischer und das Brüderpaar Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, dem die Ausgestaltung dieser einmaligen Kostbarkeit zu verdanken ist.

Sie schmückten dieses Gotteshaus prächtig mit Gemälden, Stukkaturen und Altären aus farbigem Stuckmarmor.

Der gesamte Kirchenraum ist ein einheitliches Kunstwerk - Architektur, Skulptur und Malerei vereinen sich zu einem Erlebnis höchsten Ranges.

Gegenüber der Basilika findet der Besucher die Frauenkapelle "Maria, Zuflucht der Sünder".

Anno 1632, als die Schweden schon so nahe gegen Osterhofen heranrücken, dass man aus den Häusern flieht, geloben zwei hiesige Klosterbedienstete (der Hofwirt und der Herrnkoch), bei Errettung von Gewalt und Überfall, eine Kapelle zu bauen. Sie halten Wort - dank vieler Helfer. Abt Christoph Dimpfl (ein hochangesehener Mann) tut das Seine und stiftet das wertvolle Gnadenbild. 1641 lässt er die Kapelle (rechts) durch 2 Seitenkapellen und einen Vorbau (links) erweitern. Die heutigen Marienfresken malte (wahrscheinlich) Melchior Steidl. Um 1640 weihte man die Kapelle in Altenmarkt gegenüber der Fischer-Asam-Basilika zur Kapelle "Maria, Zuflucht der Sünder".
Altenmarkt war bis ins 19. Jahrhundert ein beliebter regionaler Wallfahrtsort.

Führungen und Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit
Führungen auf Anfrage im Pfarramt Altenmarkt, Tel. (0 99 32) 6 59

Eintritt
kostenlos, Spenden erwünscht
 

Weitere Informationen erhalten Sie unter ...
Tel.: (0 99 32)4 03-1 15 (Kulturamt der Stadt Osterhofen)

Internet:
www.asambasilika.de (Extern)
www.osterhofen.de (Extern)

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Museum Quintana
 


Initialzündung zu den bis heute intensiven archäologischen Untersuchungen von Künzing war die Entdeckung des römischen Kastells am 3. Juli 1874. Richtete sich das Interesse durch diesen frühen Fund zunächst auf die Erforschung des römischen Erbes, kam im Laufe der Grabungen seit 1976 neben den zahlreichen römischen Funden auch eine überwältigende Vielfalt von vorgeschichtlichen Befunden von der Steinzeit bis in die Eisenzeit zu Tage.

Auf seinem Rundgang durch das moderne Museumsgebäude begibt sich der Besucher auf eine Zeitreise durch 7000 Jahre ununterbrochener Besiedlungs-Geschichte. Das detailreiche Modell der Kreisgraben-Anlage von Künzing-Unternberg, eines gewaltigen Erdwerkes der Jungsteinzeit, lädt ein zur Diskussion der auch heute noch nicht endgültig geklärten Funktion dieses Denkmals von europäischem Rang. An Hand des reichen Fundspektrums werden die Existenzbedingungen der steinzeitlichen Bevölkerung für den Besucher mit neuem Leben erfüllt. Wie stark die revolutionäre Erfindung der Metallverarbeitung in der frühen Bronzezeit diese Bedingungen veränderte, wird in der Abteilung der Metallzeiten deutlich.

In eine ganz andere Welt taucht man beim Eintritt in die Römerabteilung ein: Begrüßt von der lebensgroßen Figur eines Feldherrn vor dem gemalten Landschaftspanorama mit exerzierenden Truppen erfährt der Besucher alles über römisches Leben in Künzing-Quintana. Ein Modell eines Teiles des Kastells gibt Einblick in die Unterkünfte der Soldaten mit den Pferdeställen der Reiterei. Acht Metall-Hortfunde - darunter ein Schatz von 42 Silberdenaren - zeigen nicht nur eine breite Auswahl an Waffen und Geräten, sondern erzählen auch die Geschichte vom gewaltsamen Ende des Kastells im 3. Jh. nach Christus: Sie wurden als Beutestücke aus Überfällen von den germanischen Angreifern vergraben, beim Rückzug jedoch zurückgelassen. Nicht nur das Militärwesen, sondern auch den Alltag spiegeln die Exponate aus Kastell und umgebendem Lagerdorf (vicus): Spielsteine, Schreibgriffel und Badeutensilien, einfaches Gebrauchsgeschirr wie feine Terra Sigillata. Einen besonderen Schatz des Museums stellen die Militärdiplome dar, die einem nichtrömischen Soldaten der römischen Hilfstruppen am Ende seiner 25jährigen Dienstzeit das römische Bürgerrecht und das Eherecht verliehen.

Nur wenige, dafür aber umso bedeutendere Funde zeugen von der Geschichte Künzings nach dem Untergang des kaiserzeitlichen Kastells in der Mitte des 3. Jahrhunderts,: Sie belegen die ununterbrochene Weiterbesiedelung Künzings in den Wirren der Völkerwanderungszeit. Durch den Besuch des Hl. Severin im 5. Jahrhundert trat Künzing auch in der Spätantike ins Rampenlicht der Geschichte. Für das frühe Mittelalter belegen Funde aus Gräbern Tracht und Ausrüstung der hier im 6. und 7. Jahrhundert ansässigen Bajuwaren, den Vorfahren der heutigen Bayern.

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag
jeweils 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
(im Winter nur bis 16.00 Uhr)

Behindertengerecht ausgestattet

weitere Informationen erhalten Sie unter ...
Tel. (0 85 49) 97 31 - 12,
Fax. (0 85 49) 97 31 - 11

Internet: www.museum-quintana.de (Extern)

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Benediktinerabtei Niederaltaich
 

Das Ortsbild von Niederalteich wird von den beiden mächtigen Türmen und dem Langhaus der Basilika beherrscht.
Hier haben Mönche von der Bodenseeinsel Reichenau 731/741 eine klösterliche Siedlung errichtet. Das Benediktinerkloster Niederaltaich (in Zusammenhang mit dem Kloster schreibt man "altaich") leistete fruchtbare Rodungsarbeit im Bayer- und Böhmerwald, war kultureller Mittelpunkt der bayerischen Ostmark und bis zur Klosteraufhebung im Jahre 1803 eine der reichsten Abteien in Altbayern.

Unter Abt Joscio Hamberger (1700/39) gelang der Umbau der gotischen Hallenkirche in einen lichtfrohen Barockraum, auch die Gestaltung der im Donauraum einzigartigen Sakristei mit Schränken in edlen Formen und vornehmem, vergoldetem Schnitzwerk, kann bei Führungen besichtigt werden.
Die Benediktinerabtei beherbergt seit langem auch eine byzantinische Dekanie. Der Besuch eines Gottesdienstes nach diesem Ritus ist ein besonderes Erlebnis.

Das Kloster bietet sowohl für Männer als auch für Frauen (im Ursulinnenkloser) die Möglichkeit, im "Kloster auf Zeit" den Lebensinhalt durch Gespräche und Meditation neu zu bestimmen.

Führungen und Öffnungszeiten
Die Klosterkirche ist mit Ausnahme des Freitagnachmittag (ab 11.30 Uhr) jederzeit für Besucher geöffnet. Der Klosterladen bietet Führer und Informationen an.

Festgelegte Termine:
von 06. Juni bis 26. September jeweils Donnerstag um 15.00 Uhr
(Treffpunkt Klosterpforte)

Außerdem bietet das Kloster Führungen für Gruppen an - die mindestens 14 Tage vorher vereinbart werden sollten.
Nicht möglich sind Führungen freitags ab 11.30 Uhr und sonntags während des Gottesdienstes.

Gottesdienste nach byzantinischem Ritus finden an Sonn- und Feiertagen um 9.30 Uhr in der Nikolauskirche statt.
Osternacht in der Nacht auf Ostersonntag, Beginn: 24:00 Uhr

Eintritt
kostenlos
Führungen: 1,50 € Erwachsene; 0,50 € ermäßigter Eintritt Gruppenermäßigung

Weitere Informationen erhalten Sie unter ...
Tel. (0 99 01) 2 08-0 (Klosterpforte bzw. -laden)

Internet: www.abtei-niederaltaich.de (Extern)

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Ziegel- und Kalk-Museum Flintsbach
 

In den Ausstellungsräumen werden Ziegel und Kalk im Wandel der Zeiten gezeigt. Der Mittelpunkt des Ziegel- und Kalk Museums ist der kolossale Brennofen aus dem Jahr 1883, in dem bis 1968 Kalk und Ziegel gebrannt wurden. Zum Freigelände gehören außerdem eine komplette Ziegelei mit Lehmgrube, der Kalksteinbruch und ein römischer Ziegelbrennofen.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober:
Sonn- und Feiertags: 10.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch und Samstag 13.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung

weitere Informationen erhalten Sie unter ...
Tel. (0 85 45) 9 10 41 oder (0 99 01) 93 57 - 0
Fax. (0 99 01) 93 57 - 29

Internet: Archäologie in Ostbayern (Extern)

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Benediktinerabtei Metten

 

Etwa 766 gegründet, blieb das Kloster Metten seither kultureller Mittelpunkt des Gebietes zwischen Straubing und Deggendorf. In den vergangenen Jahrhunderten wurden zahlreiche Mönche in neugegründete Abteien und Universitäten entsandt. Die Pflege der Wissenschaften wurde in Metten zu jeder Zeit groß geschrieben.

Die berühmte Bibliothek mit rund 200.000 Bänden wurde nach der Barockisierung der gotischen Stiftskirche unter Abt Roman II. Märkl in der Zeit um 1726 im Stil des Spätbarock ausgestattet.
Die Stuckfiguren sowie die Wand- und Deckenstukkaturen wurden von dem Österreicher Franz Josef Ignaz Holzinger und Frater Albert Bärtl aus Metten geschaffen. Die Deckenfresken stammen von dem Sterzinger Maler Innozenz Waräthi.

Der Festsaal im Osttrakt wurde durch den Architekten Benedikt Schöttl erbaut. Die Stuckdekoration schuf der Straubinger Bildhauer Matthias Obermayer. Das Deckenfresko wurde 1755 von dem Regensburger Maler Martin Speer geschaffen.

Im Sommer finden in diesem Festsaal anspruchsvolle Konzerte statt.

Führung durch die Mettener Abtei ...
mit Klosterkirche, Bibliothek und Festsaal
werktags: jeweils um 10.00 Uhr und 15.00 Uhr
sonn- und feiertags: jeweils um 15.00 Uhr
(außer in der Karwoche)

Eintritt

Erwachsene

2,00 €

Ermässigter Eintritt

1,00 € (Kinder, Studenten, Schwerbeh. m. Ausweis)



Weitere Informationen erhalten Sie unter ...

Tel.: (09 91) 91 08-0
Internet: www.markt-metten.de (Extern)

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Marienkirche Aldersbach

Über die Bundesgrenzen hinweg als „schönste Marienkirche Bayerns“ bekannt, ist die ehemalige Stiftskirche.
Sie wurde um 1720 neu erbaut und von den Gebrüdern Asam kunstvoll ausgestattet.

Die Kirche ist heute Pfarrkirche und gilt als schönste Marienkirche Bayerns: Trotz ihres barock-beschwingten Stils (wegen der Hauptkünstler auch Asamkirche genannt) strahlt diese Kirche typischen Zisterziensergeist aus, wie ihn der bedeutendste Heilige des Ordens, St. Bernhard v. Clairvaux, noch heute vermittelt.

Die Gebrüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam schmückten in gemeinsamer Arbeit diesen herrlichen Dom des Vilstals aus. Bedeutende Künstler wie Josef Matthias Götz, Josef Deutschmann u.a. sowie der Klosterbruder Kaspar Grießemann trugen dazu bei, daß bei aller Vielfalt der Eindrücke ein Haus des Gebetes und des frohen Glaubens an den menschgewordenen Sohn Gottes die Menschen von weit und breit herbeilockt

(Führungen bitte anmelden)

Weitere Informationen erhalten Sie beim...
Tourismusbüro der Gemeinde Aldersbach
Tel.: 08543 / 96100
Internet: www.aldersbach.de
E-Mail: info@aldersbach.de

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